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Paardenvissers van Oostduinkerke
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Paardenvissers van Oostduinkerke

UNESCO-Weltkulturerbe: Die letzten Pferdefischer der Welt reiten auf großen Brabantern durch die Brandung, um Garnelen zu fangen.

Die Pferdefischer von Oostduinkerke stehen seit 2013 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes - als letzte aktive Gruppe weltweit, die diese Technik noch ausübt. Was Sie am Strand sehen, wenn sie aktiv sind, ist ein Ritual, das sich seit dem 16. Jahrhundert kaum verändert hat. Ein großes belgisches Brabanter Zugpferd, ein hoch aufgehängtes Schleppnetz und ein Fischer in voller Ausrüstung, der das Pferd durch die Brandung bis zur Schenkelhöhe führt. Das Pferd zieht das Netz mit. Wenn der Fischer nach einer halben Stunde wieder an den Strand kommt, ist das Netz voll mit grauen Garnelen, manchmal auch mit Krabben, einem verirrten Plattfisch oder einem Seestern. Wann kann man sie sehen? Der Zeitplan hängt von der Tide ab - Pferdefischer arbeiten bei Niedrigwasser und nur, wenn die See nicht zu rau und der Sand trocken genug ist, um die Pferde zu tragen. In den Sommermonaten gibt es meist zwei bis drei Vorführungen pro Woche, traditionell früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Tipp vom Haus: Verbinden Sie das Beobachten der Pferdefischer mit einem Besuch im NAVIGO-Museum in Oostduinkerke. Zuerst das Museum (anderthalb Stunden), dann das Ritual am Strand (eine Stunde). So stellen Sie die lebendige Tradition in ihren historischen Kontext.

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Strand Oostduinkerke

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